Strategische Personalplanung: Wichtiges Instrument der Personalarbeit

Die demographische Entwicklung und die damit einhergehenden Herausforderungen für die Personalarbeit werden für deutsche Verwaltungen immer spürbarer.

Eine strategische Personalplanung, verbunden mit umfassenden personalpolitischen Handlungskonzepten, gewinnt daher an Bedeutung. Hier gilt es die Personalarbeit zukunftsfest zu machen, um langfristig Personalbedarfe zu decken.

Eine der damit verbundenen Folgen ist der steigende Mangel an Fachkräften. Dieser wird durch sinkende Bewerberzahlen auf ausgeschriebenen Stellen immer spürbarer. Dies stellt die Verwaltungen bei der Gewinnung qualifizierten Fachpersonals vor erhebliche Probleme. Personalgewinnungskonzepte erhalten damit eine immer höhere Bedeutung, um den zukünftigen Bedarf an Fachkräften langfristig zu decken.

Ebenfalls immer relevanter werden strategische Personalentwicklungskonzepte zur Förderung von Führungs- und Fachkarrieren. Es gilt, Mitarbeitende fortlaufend zu befähigen und langfristig an die Verwaltung zu binden. Gerade in Ballungsgebieten steigt die Fluktuation zu benachbarten Städten, Kreisen und Gemeinden. Sobald sich dort Entwicklungs- bzw. Beförderungsperspektiven zeigen steigt die Fluktuation. Gezielte Maßnahmen zur Förderung und langfristigen Bindung von Mitarbeitenden werden daher in der Personalarbeit immer bedeutsamer.

Dabei fußen alle Aktivitäten in diesem Bereich idealerweise auf einer strategischen Personalplanung. Diese verdeutlicht, welches Personal zukünftig auf welchen Stellen benötigt wird, wie sich die Anforderungen an die Stelleninhaberin, den Stelleninhaber in der Zukunft verändern, welches Personal extern gewonnen werden und welches intern entwickelt werden muss, um zukünftige Bedarfe im Bereich von Führung und herausgehobenen Fachaufgaben decken zu können.