Praxis.Impulse
Digitalisierung braucht eine funktionierende Grundlage: Warum technische Ausstattung mehr ist als IT-Beschaffung
Digitalisierung in der Verwaltung wird häufig als Frage der richtigen Systeme verstanden. Neue Fachverfahren werden eingeführt, bestehende Lösungen erweitert, Prozesse digital abgebildet. Und dennoch bleibt die erhoffte Entlastung im Arbeitsalltag oft aus. Ein Grund dafür liegt in einer grundlegenden Fehlannahme: Digitalisierung wird im Kontext öffentliche Verwaltung häufig als Einzelmaßnahme betrachtet, nicht als Zusammenspiel mehrerer...
Bauprojekte ganzheitlich denken: Schnittstellen zwischen Planung, Bau und Betrieb gestalten
Viele Bauprojekte verlaufen auf den ersten Blick erfolgreich. Termine werden...
Die nutzerfreundliche Website als Brücke zwischen Bürger und Verwaltung
Eine Frau möchte wissen, ob sie in ihrer Stadt einen Hund halten darf und ob es...
Warum kommunale Bauprojekte nicht an Ideen, sondern an fehlender Priorisierung scheitern
Wenn alles wichtig ist: Wie Priorisierung im Alltag verloren geht In vielen Kommunen mangelt es nicht an Ideen für Bauprojekte, sondern an der Fähigkeit, diese sinnvoll zu priorisieren. Neue Bedarfe entstehen kontinuierlich: Fachbereiche melden Anforderungen, politische Gremien setzen Impulse und gesetzliche Vorgaben erzeugen zusätzlichen...
Personalbedarfsermittlung in Grünflächenämtern: Warum referenzflächenbasierte Zeitmessung die verlässlichste Grundlage ist
Wie viele Mitarbeitende braucht ein Grünflächenamt, um seine Flächen ordentlich zu pflegen? Diese Frage klingt simpel, ist es aber nicht. Wer sie ernsthaft beantworten will, stößt schnell auf ein methodisches Grundproblem: Der Arbeitsaufwand in der Grünflächenpflege ist nicht gleichförmig. Er variiert nach Pflegeintensität, Flächengröße,...
Querschnittsbereiche als Modernisierungstreiber: Von der Servicefunktion zur strategischen Steuerung
Der Veränderungsdruck auf Kommunalverwaltungen steigt mit wachsenden Anforderungen und enger werdenden Haushaltslagen. Digitalisierung und Prozessoptimierung als Hebel für effizientere Strukturen sollen die Handlungsfähigkeit wieder erhöhen, die erhofften Wirkungen bleiben jedoch oft aus. Die Belastung bleibt hoch, Strukturen bleiben komplex. Der...
Prozessmodellierung als Grundlage für den systematischen Aufbau von Wissensmanagement
Demografischer Wandel, steigende Fluktuation und wachsende Aufgabenkomplexität stellen öffentliche Verwaltungen vor eine Herausforderung, die strukturell gelöst werden muss. Wissen muss verfügbar bleiben, unabhängig davon, wer eine Organisation verlässt oder neu hinzukommt. Prozessmanagement bietet hierfür einen konkreten, methodisch belastbaren...
Wirkbeitrag als zentrales Kriterium der Aufgabenkritik
Aufgabenkritik beginnt für viele Verwaltungen mit der Frage: Was können wir einsparen? Das ist die falsche Einstiegsfrage. Wer Aufgaben unter Spardruck durchforstet, landet schnell bei politisch heiklen Entscheidungen, symbolischen Kürzungen und schnell wieder aufgefüllten Haushalten. Wer hingegen fragt, welche Aufgaben tatsächlich einen...
Wissensmanagement in der Verwaltung: Wie es trotz hoher Auslastung gelingt
Steigende Anforderungen, stagnierende Ressourcen: Wissensmanagement gewinnt immer weiter an Bedeutung Die Anforderungen an deutsche Verwaltungen steigen seit Jahren. Rechtliche Vorgaben werden komplexer, Aufgaben nehmen zu, und die Erwartungen an Servicequalität und Bearbeitungsgeschwindigkeit wachsen. Gleichzeitig wächst der Personalkörper in...
Rollenklarheit als Schlüssel für eine effiziente Verwaltung
Fehlende Rollenklarheit zeigt sich selten als offensichtliches Organisationsproblem. Sie zeigt sich auf der operativen Ebene der Aufgabenerledigung und wird vor allem auf Prozessebene deutlich. Entscheidungsschleifen, die eigentlich nicht gebraucht werden, sind ein typisches Symptom. Vorgänge wandern im Regelfall und ohne fachliche Notwendigkeit...
Digitalisierung ohne Struktur: Warum klare Rollen in der Verwaltung entscheidend sind
Das Projekt ist abgeschlossen, das System ist eingeführt, die Schulungen sind gelaufen; und trotzdem wird in der Fachabteilung weiter mit der alten Excel-Liste gearbeitet. Dieses Bild ist kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. Dahinter steckt kein technisches Versagen, sondern ein organisatorisches: Niemand hat von Anfang an klar definiert, wer...
Von der Organisationsuntersuchung zu echter Veränderung: Eine konsequente Umsetzungsplanung macht den Unterschied
Eine Organisationsuntersuchung ist eine erhebliche Investition – an Zeit, Energie und häufig auch an externen Ressourcen. Führungskräfte bereiten Interviews vor, Mitarbeitende beteiligen sich an Workshops, Steuerungsgruppen tagen. Am Ende steht ein Soll-Konzept, das die Herausforderungen der Organisation benennt und Maßnahmen formuliert, die...
Präventionsketten für Kinder und Jugendliche: Warum nachhaltige Wirkung Geduld und System braucht
Kommunen, die in die Zukunft ihrer jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner investieren, tun dies meistens mit ehrlichem Engagement. Kita-Ausbau, Schulsozialarbeit, Familienberatung, niedrigschwellige Beratungsangebote – die Liste der Einzelmaßnahmen ist lang. Und trotzdem bleibt das Gefühl, dass die Wirkung hinter dem Aufwand zurückbleibt. Zu viele...
Warum Prozessoptimierung scheitert, bevor sie beginnt…
...und wie Zweckkritik als erster Schritt den Unterschied macht. Die Relevanz von Prozessmanagement und -optimierung ist in deutschen Kommunen verstanden. Fachbereiche werden eingerichtet, Expertise eingestellt, Abläufe werden analysiert, modelliert und beschrieben. Und dennoch bleibt die erhoffte Entlastung in vielen Fällen aus. Die Belastung...
Fachliche Standards durchsetzen: Wie gezielte Personalentwicklung Handlungssicherheit schafft
Organisatorische Standards schaffen Orientierung, ermöglichen Vergleichbarkeit und bilden die Grundlage für Steuerbarkeit. In Bereichen wie der Leistungsgewährung oder der Antragsbearbeitung im Sozialamt sorgen definierte Bearbeitungsstrukturen dafür, dass Arbeit nachvollziehbar organisiert und bewältigt werden kann. Fachliche Standards...
Professioneller Service im Personalbereich: Warum „alles möglich machen“ auf Dauer keine Lösung ist
Professioneller Service im Personalbereich Warum „alles möglich machen" auf Dauer keine Lösung ist Die Personalverwaltungen in vielen Organisationen stehen zunehmend unter Druck. Fachkräftemangel, steigende Fluktuation und wachsende Erwartungen an die Verwaltung als Arbeitgeber haben die Anforderungen an Querschnittsbereiche massiv erhöht. In...
Führungsverantwortung statt Scheinbeteiligung bei der Aufgabenkritik
Aufgabenkritik in Kommunalverwaltungen scheitert selten an fehlender Methodik oder mangelnder Analysekompetenz. Sie scheitert daran, dass Beteiligung falsch verstanden wird. Auf der einen Seite stehen Projekte, die ohne echte Einbindung der Mitarbeitenden durchgeführt werden und an deren Widerstand scheitern. Auf der anderen Seite stehen...
Personalmanagement als prozessorientierter Ansatz
Kommunen investieren in Personalgewinnung, Entwicklung und Betreuung, doch die Ergebnisse bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Das Problem: Personalmanagement wird als Sammlung isolierter Aktivitäten betrieben…
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