Praxis.Impulse
Ehrlich oder gar nicht: Wie Verwaltungen bei Mitarbeiterbefragungen echte Beteiligung gewinnen
Eine Mitarbeiterbefragung ist schnell aufgesetzt und verschickt. Ob sie am Ende brauchbar ist, entscheidet sich jedoch lange vor der Auswertung. Viele Verwaltungen kennen das Muster: Die Rücklaufquote bleibt niedrig, und die Antworten, die eingehen, fallen auffällig vorsichtig aus. Am Ende liegt ein Datensatz vor, der weder vollständig noch offen genug ist, um verlässliche Schlüsse zuzulassen. Warum viele Befragungen scheitern, bevor sie...
Warum Baukosten explodieren – und was das mit Organisation zu tun hat
Kostensteigerungen als Warnsignal Großbauprojekte, die das Doppelte oder Dreifache des...
Warum die Konnexitätsdebatte wichtig ist und die Hausaufgaben trotzdem bleiben
Selten hat ein kommunalpolitisches Thema so schnell so viel politische Fahrt...
Verwaltungsdigitalisierung: Warum Prozessklarheit vor der Technologieentscheidung kommen muss
Der Druck auf kommunale Verwaltungen und deren Aufgabenerledigung steigt seit Jahren stark. Bürger:innen erwarten digitale Dienstleistungen, die mit dem vergleichbar sind, was sie aus privatwirtschaftlichen Kontexten kennen. Die Politik formuliert ambitionierte Modernisierungsziele. Gleichzeitig nehmen Aufgabenvolumina und Komplexität zu, während...
Digitalisierung im Arbeitsalltag: Warum Standards und Befähigung entscheiden
Technische Systeme können funktionieren. Fachverfahren können konsequent genutzt werden. Und dennoch zeigt sich im Arbeitsalltag, dass Digitalisierung nicht die gewünschte Wirkung entfaltet. Prozesse werden umgangen, Funktionen bleiben ungenutzt und eingespielte Arbeitsweisen werden beibehalten. Wirksame Digitalisierung entsteht nur, wenn...
Potenziale der Fachverfahren in der öffentlichen Verwaltung nutzen: Der unterschätzte Hebel der Digitalisierung
Digitale Systeme sind in vielen Verwaltungen vorhanden. Fachverfahren wurden eingeführt, Funktionen stehen zur Verfügung und Prozesse sind grundsätzlich digital abbildbar. Und dennoch zeigt sich im Arbeitsalltag ein anderes Bild. Informationen werden parallel in Tabellen gepflegt, Aufgaben außerhalb der Systeme organisiert und zusätzliche...
Digitalisierung braucht eine funktionierende Grundlage: Warum technische Ausstattung mehr ist als IT-Beschaffung
Digitalisierung in der Verwaltung wird häufig als Frage der richtigen Systeme verstanden. Neue Fachverfahren werden eingeführt, bestehende Lösungen erweitert, Prozesse digital abgebildet. Und dennoch bleibt die erhoffte Entlastung im Arbeitsalltag oft aus. Ein Grund dafür liegt in einer grundlegenden Fehlannahme: Digitalisierung wird im Kontext...
Bauprojekte ganzheitlich denken: Schnittstellen zwischen Planung, Bau und Betrieb gestalten
Viele Bauprojekte verlaufen auf den ersten Blick erfolgreich. Termine werden eingehalten, Budgets bleiben im Rahmen und das Gebäude wird planmäßig übergeben. Eine weitere Bewährungsprobe beginnt mit der Nutzung. Im Alltag zeigen sich oft Probleme, die im Projektverlauf nicht sichtbar waren. Diese Probleme äußern sich auf unterschiedliche Weise,...
Die nutzerfreundliche Website als Brücke zwischen Bürger und Verwaltung
Eine Frau möchte wissen, ob sie in ihrer Stadt einen Hund halten darf und ob es besondere Auflagen gibt. Sie öffnet die Website der Gemeindeverwaltung, tippt in die Suche und landet auf einer Seite, deren Überschrift lautet: „Fachdienst Sicherheit und Ordnung – Gefahrenabwehrverordnung". Ob sie hier richtig ist? Keine Ahnung. Ihr Anliegen ist...
Warum kommunale Bauprojekte nicht an Ideen, sondern an fehlender Priorisierung scheitern
Wenn alles wichtig ist: Wie Priorisierung im Alltag verloren geht In vielen Kommunen mangelt es nicht an Ideen für Bauprojekte, sondern an der Fähigkeit, diese sinnvoll zu priorisieren. Neue Bedarfe entstehen kontinuierlich: Fachbereiche melden Anforderungen, politische Gremien setzen Impulse und gesetzliche Vorgaben erzeugen zusätzlichen...
Personalbedarfsermittlung in Grünflächenämtern: Warum referenzflächenbasierte Zeitmessung die verlässlichste Grundlage ist
Wie viele Mitarbeitende braucht ein Grünflächenamt, um seine Flächen ordentlich zu pflegen? Diese Frage klingt simpel, ist es aber nicht. Wer sie ernsthaft beantworten will, stößt schnell auf ein methodisches Grundproblem: Der Arbeitsaufwand in der Grünflächenpflege ist nicht gleichförmig. Er variiert nach Pflegeintensität, Flächengröße,...
Querschnittsbereiche als Modernisierungstreiber: Von der Servicefunktion zur strategischen Steuerung
Der Veränderungsdruck auf Kommunalverwaltungen steigt mit wachsenden Anforderungen und enger werdenden Haushaltslagen. Digitalisierung und Prozessoptimierung als Hebel für effizientere Strukturen sollen die Handlungsfähigkeit wieder erhöhen, die erhofften Wirkungen bleiben jedoch oft aus. Die Belastung bleibt hoch, Strukturen bleiben komplex. Der...
Prozessmodellierung als Grundlage für den systematischen Aufbau von Wissensmanagement
Demografischer Wandel, steigende Fluktuation und wachsende Aufgabenkomplexität stellen öffentliche Verwaltungen vor eine Herausforderung, die strukturell gelöst werden muss. Wissen muss verfügbar bleiben, unabhängig davon, wer eine Organisation verlässt oder neu hinzukommt. Prozessmanagement bietet hierfür einen konkreten, methodisch belastbaren...
Wirkbeitrag als zentrales Kriterium der Aufgabenkritik
Aufgabenkritik beginnt für viele Verwaltungen mit der Frage: Was können wir einsparen? Das ist die falsche Einstiegsfrage. Wer Aufgaben unter Spardruck durchforstet, landet schnell bei politisch heiklen Entscheidungen, symbolischen Kürzungen und schnell wieder aufgefüllten Haushalten. Wer hingegen fragt, welche Aufgaben tatsächlich einen...
Wissensmanagement in der Verwaltung: Wie es trotz hoher Auslastung gelingt
Steigende Anforderungen, stagnierende Ressourcen: Wissensmanagement gewinnt immer weiter an Bedeutung Die Anforderungen an deutsche Verwaltungen steigen seit Jahren. Rechtliche Vorgaben werden komplexer, Aufgaben nehmen zu, und die Erwartungen an Servicequalität und Bearbeitungsgeschwindigkeit wachsen. Gleichzeitig wächst der Personalkörper in...
Rollenklarheit als Schlüssel für eine effiziente Verwaltung
Fehlende Rollenklarheit zeigt sich selten als offensichtliches Organisationsproblem. Sie zeigt sich auf der operativen Ebene der Aufgabenerledigung und wird vor allem auf Prozessebene deutlich. Entscheidungsschleifen, die eigentlich nicht gebraucht werden, sind ein typisches Symptom. Vorgänge wandern im Regelfall und ohne fachliche Notwendigkeit...
Digitalisierung ohne Struktur: Warum klare Rollen in der Verwaltung entscheidend sind
Das Projekt ist abgeschlossen, das System ist eingeführt, die Schulungen sind gelaufen; und trotzdem wird in der Fachabteilung weiter mit der alten Excel-Liste gearbeitet. Dieses Bild ist kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. Dahinter steckt kein technisches Versagen, sondern ein organisatorisches: Niemand hat von Anfang an klar definiert, wer...
Von der Organisationsuntersuchung zu echter Veränderung: Eine konsequente Umsetzungsplanung macht den Unterschied
Eine Organisationsuntersuchung ist eine erhebliche Investition – an Zeit, Energie und häufig auch an externen Ressourcen. Führungskräfte bereiten Interviews vor, Mitarbeitende beteiligen sich an Workshops, Steuerungsgruppen tagen. Am Ende steht ein Soll-Konzept, das die Herausforderungen der Organisation benennt und Maßnahmen formuliert, die...
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