Landkreis Oberspreewald Lausitz

Landkreis Oberspreewald Lausitz

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beauftragte die GfV mit der Aufnahme, Modellierung und Analyse ausgewählter Prozesse im Gesundheitsamt Bereich Hygiene. Im Rahmen eines Fördermittelprojektes sollten 20 Kernprozesse auf höchster Detailebene systematisch dokumentiert, Optimierungspotenziale identifiziert und digitalisierungsfähige Soll-Prozesse als Grundlage für nachgelagerte Organisations- und Digitalisierungsvorhaben entwickelt werden.
Die Analyse identifizierte prozessübergreifende Handlungsfelder im Bereich Digitalisierung: Medienbrüche zwischen analogen und digitalen Arbeitsschritten verursachen Zeitverluste und binden Kapazitäten. Die vorhandene Funktionalität des Fachverfahrens Octoware wird nicht vollständig ausgeschöpft, parallele Datenhaltungen und uneinheitliche Ablagestrukturen erschweren die Zusammenarbeit und Vertretungsregelungen. Ergänzend fehlt es an mobiler IT-Ausstattung, die eine medienbruchfreie Bearbeitung auch außerhalb des Büros ermöglicht. Für jeden der 20 modellierten Prozesse wurden Optimierungspotenziale mit Einschätzung des organisatorischen, technischen und finanziellen Aufwands sowie des Nutzens in einer Prozesskritiktabelle dokumentiert, um Maßnahmen gezielt priorisieren zu können. Empfohlen werden unter anderem die Beschaffung mobiler Endgeräte, die Einführung digitaler Signaturen, die Etablierung einer Fachverfahrensverantwortlichen sowie die Erarbeitung verbindlicher Standards zur Vereinheitlichung der Arbeitsweise.
Als Zielbild steht ein Gesundheitsamt, das seine Kernprozesse medienbruchfrei, auf Basis verbindlicher Standards und unter konsequenter Nutzung vorhandener digitaler Werkzeuge bearbeitet.

Kreis Stormarn

Kreis Stormarn

Der Kreis Stormarn beauftragte die GfV mit einer Organisationsuntersuchung des Fachbereichs 3 – Soziales und Gesundheit. Vor dem Hintergrund steigender fachlicher und organisatorischer Anforderungen, geprägt durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und der Pflegestärkungsgesetze, durch pandemie- und kriegsbedingte Dynamiken sowie durch Personalfluktuation und Fachkräftemangel, sollten Aufbauorganisation, Aufgabenverteilung und Schnittstellen strukturiert bewertet und eine zukunftsfähige Aufstellung des Fachbereichs ermöglicht werden. Die Untersuchung identifizierte konkrete Ansatzpunkte in drei Bereichen: Die Führungsstrukturen unterschieden sich zwischen den Fachdiensten erheblich, mit stark unterschiedlichen und teilweise sehr hohen Führungsspannen. Empfohlen wird die Bildung einheitlicher Sachgebiete mit klar abgegrenzten Rollen auf den Ebenen Fachdienstleitung, Sachgebietsleitung und fachlicher Koordination. In der Eingliederungshilfe führte die Fallverteilung nach Beeinträchtigungsarten zu Zuständigkeitswechseln zwischen Sachbearbeitenden und Gesamt- und Teilhabeplanenden. Eine sozialräumliche Organisation bündelt die Fallverantwortung und stärkt die Serviceorientierung gegenüber den Leistungsberechtigten. Ergänzend zeigen sich Potenziale im Wissensmanagement, in der Digitalisierung und bei der Verteilung vorhandener Personalressourcen. Als Zielbild steht ein Fachbereich mit klaren Führungsstrukturen, einheitlichen Arbeitsstandards und bedarfsgerechter Personalallokation.

Kreis Stormarn

Kreis Stormarn

Der Kreis Stormarn beauftragte die GfV mit einer Organisationsuntersuchung des Fachbereichs 3 – Soziales und Gesundheit. Vor dem Hintergrund steigender fachlicher und organisatorischer Anforderungen, geprägt durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und der Pflegestärkungsgesetze, durch pandemie- und kriegsbedingte Dynamiken sowie durch Personalfluktuation und Fachkräftemangel, sollten Aufbauorganisation, Aufgabenverteilung und Schnittstellen strukturiert bewertet und eine zukunftsfähige Aufstellung des Fachbereichs ermöglicht werden.

Die Untersuchung identifizierte konkrete Ansatzpunkte in drei Bereichen: Die Führungsstrukturen unterschieden sich zwischen den Fachdiensten erheblich, mit stark unterschiedlichen und teilweise sehr hohen Führungsspannen. Empfohlen wird die Bildung einheitlicher Sachgebiete mit klar abgegrenzten Rollen auf den Ebenen Fachdienstleitung, Sachgebietsleitung und fachlicher Koordination. In der Eingliederungshilfe führte die Fallverteilung nach Beeinträchtigungsarten zu Zuständigkeitswechseln zwischen Sachbearbeitenden und Gesamt- und Teilhabeplanenden. Eine sozialräumliche Organisation bündelt die Fallverantwortung und stärkt die Serviceorientierung gegenüber den Leistungsberechtigten. Ergänzend zeigen sich Potenziale im Wissensmanagement, in der Digitalisierung und bei der Verteilung vorhandener Personalressourcen.

Als Zielbild steht ein Fachbereich mit klaren Führungsstrukturen, einheitlichen Arbeitsstandards und bedarfsgerechter Personalallokation.

Oberspreewald-Lausitz

Oberspreewald-Lausitz

Dummy Text_Im Kölner Stadtteil Niehl wurde am 26. September 2025 der Grundstein für ein modernes Büroquartier gelegt, das die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für das Bundesverwaltungsamt (BVA) anmietet. Die PD unterstützt und berät die BImA bei diesem Neubauprojekt.
Auf dem 20.000 Quadratmeter (qm) großen Grundstück zwischen Boltenstern- und Friedrich-Karl-Straße entsteht ein aus insgesamt sieben eng miteinander verzahnten Häusern bestehendes Ensemble mit insgesamt 2.400 Arbeitsplätzen und einem Mobility Hub. Das Bundesverwaltungsamt wird dort neben Büros auch Räume für Schulungszwecke, Konferenzräume und eine Kantine einrichten. Alle Kölner Beschäftigten des BVA – das dort auch seinen Hauptsitz hat – waren bislang auf vier verschiedene Kölner Liegenschaften verteilt. An dem neuen Standort mit seinem modernen Arbeitsumfeld sind alle Mitarbeitenden künftig an einem Ort vereint.
Für die Zukunftsfähigkeit der Bürogebäude spielt auch die klimagerechte Bauweise eine zentrale Rolle. Die sechsgeschossigen Baukörper mit einer Brutto-Geschossfläche von insgesamt 60.000 qm werden in drei Bauabschnitten in Holzhybridbauweise errichtet. Dadurch wird CO2 langfristig im Gebäude gebunden. Darüber hinaus ist geplant, die Dächer zu begrünen.
Ein speziell für das Projekt entwickeltes, innovatives Energiekonzept sorgt zudem dafür, dass die Gebäude weitgehend mit regenerativer Energie (Grundwasser und Sonne) versorgt werden. Für das Gesamtprojekt wird die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) angestrebt. Der Zeitplan sieht vor, dass die einzelnen Gebäudeteile zwischen 2028 und 2030 sukzessive übergeben werden.