von Evanthia Lilli | Aug. 7, 2026
Die Bundesstiftung Bauakademie beauftragte die GfV im Rahmen eines Rahmenvertrags mit der professionellen Begleitung ihrer Stellenbesetzungen. Vor dem Hintergrund des Aufbaus einer jungen, auf Bau, Städtebau und Architektur ausgerichteten Bundesstiftung sollten Stellen systematisch, nachvollziehbar und nach dem Grundsatz der Bestenauslese besetzt werden. Besetzt wurden unter anderem die Direktionsstelle der Bundesstiftung, eine Sachbearbeitung im Bereich New European Bauhaus sowie weitere Positionen in den Bereichen Innovationen im Gebäudebereich und Projekt- und Wissensmanagement. Die GfV übernahm die Begleitung des gesamten Auswahlprozesses: Auf Basis der Stellenprofile entwickelte die GfV Bewerbungsmatrizen mit differenzierten, gewichteten Bewertungskriterien für die formelle Eignungsprüfung. Für die strukturierten Auswahlgespräche erstellte die GfV Interviewmatrizen mit standardisierten Fach- und Situativfragen sowie einem einheitlichen Bewertungsraster. Die GfV moderierte die Auswahlgespräche, begleitete die Reflexionsrunden des Auswahlgremiums und erstellte rechtssichere Vergabevermerke. Je nach Stelle und Einbindung des zuständigen Ministeriums umfasste das Verfahren bis zu drei Stufen: formelle Eignungsprüfung, digitale Auswahlgespräche und persönliche Gespräche am Dienstort Berlin. Als Zielbild steht eine Bundesstiftung, die ihre Personalauswahl auf einer objektiven, transparenten und rechtssicheren Grundlage trifft und damit die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Aufbauorganisation schafft.
von Evanthia Lilli | Jan. 28, 2026
Dummy Text_Im Kölner Stadtteil Niehl wurde am 26. September 2025 der Grundstein für ein modernes Büroquartier gelegt, das die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für das Bundesverwaltungsamt (BVA) anmietet. Die PD unterstützt und berät die BImA bei diesem Neubauprojekt.
Auf dem 20.000 Quadratmeter (qm) großen Grundstück zwischen Boltenstern- und Friedrich-Karl-Straße entsteht ein aus insgesamt sieben eng miteinander verzahnten Häusern bestehendes Ensemble mit insgesamt 2.400 Arbeitsplätzen und einem Mobility Hub. Das Bundesverwaltungsamt wird dort neben Büros auch Räume für Schulungszwecke, Konferenzräume und eine Kantine einrichten. Alle Kölner Beschäftigten des BVA – das dort auch seinen Hauptsitz hat – waren bislang auf vier verschiedene Kölner Liegenschaften verteilt. An dem neuen Standort mit seinem modernen Arbeitsumfeld sind alle Mitarbeitenden künftig an einem Ort vereint.
Für die Zukunftsfähigkeit der Bürogebäude spielt auch die klimagerechte Bauweise eine zentrale Rolle. Die sechsgeschossigen Baukörper mit einer Brutto-Geschossfläche von insgesamt 60.000 qm werden in drei Bauabschnitten in Holzhybridbauweise errichtet. Dadurch wird CO2 langfristig im Gebäude gebunden. Darüber hinaus ist geplant, die Dächer zu begrünen.
Ein speziell für das Projekt entwickeltes, innovatives Energiekonzept sorgt zudem dafür, dass die Gebäude weitgehend mit regenerativer Energie (Grundwasser und Sonne) versorgt werden. Für das Gesamtprojekt wird die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) angestrebt. Der Zeitplan sieht vor, dass die einzelnen Gebäudeteile zwischen 2028 und 2030 sukzessive übergeben werden.
Neueste Kommentare