von Till Morgenstern | Aug. 7, 2026
Die Gemeinde Schwalmtal beauftragte die GfV mit der Fortführung der Organisationsentwicklung in der Kernverwaltung. Rund eineinhalb Jahre nach einer grundlegenden Neustrukturierung sollten ausgewählte Bereiche, in denen die praktische Umsetzung noch Optimierungsbedarf zeigte, gezielt nachgesteuert werden. Im Fokus standen die organisatorische Verortung des Klimaschutzmanagements, die Strukturen im Fachbereich Familie, Schule und Soziales sowie die Führungskapazitäten im Fachbereich Bauen.
Die Analyse mündete in drei konkrete Handlungsempfehlungen. Das bisher beim Bürgermeister angesiedelte Klimaschutzmanagement empfahl die GfV als Stabsstelle bei der Fachbereichsleitung Bauen neu zu verorten, um die bereits gewachsenen fachlichen Schnittstellen in den Bereichen Energie und Liegenschaften zu formalisieren und eine kontinuierliche operative Steuerung sicherzustellen. Für den Fachbereich Familie, Schule und Soziales empfahl die GfV die Aufspaltung eines auf zwei Standorte verteilten Sachgebiets in zwei eigenständige Einheiten mit klarer Fach- und Personalverantwortung, um kurze Informationswege und eine wirksame Leitung zu ermöglichen. Für den stark beanspruchten Fachbereich Bauen empfahl die GfV die formelle Übertragung spezifischer Zuständigkeiten an die stellvertretende Fachbereichsleitung, insbesondere die Verantwortung für die Klimaschutzstelle.
Als Ergebnis stand ein abgestimmtes Empfehlungsgutachten, das durch klare Strukturen und Verantwortlichkeiten die operative Wirksamkeit der Verwaltung stärkte und Führungskräfte gezielt entlastete.
von Till Morgenstern | Jan. 28, 2026
Dummy Text_Im Kölner Stadtteil Niehl wurde am 26. September 2025 der Grundstein für ein modernes Büroquartier gelegt, das die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für das Bundesverwaltungsamt (BVA) anmietet. Die PD unterstützt und berät die BImA bei diesem Neubauprojekt.
Auf dem 20.000 Quadratmeter (qm) großen Grundstück zwischen Boltenstern- und Friedrich-Karl-Straße entsteht ein aus insgesamt sieben eng miteinander verzahnten Häusern bestehendes Ensemble mit insgesamt 2.400 Arbeitsplätzen und einem Mobility Hub. Das Bundesverwaltungsamt wird dort neben Büros auch Räume für Schulungszwecke, Konferenzräume und eine Kantine einrichten. Alle Kölner Beschäftigten des BVA – das dort auch seinen Hauptsitz hat – waren bislang auf vier verschiedene Kölner Liegenschaften verteilt. An dem neuen Standort mit seinem modernen Arbeitsumfeld sind alle Mitarbeitenden künftig an einem Ort vereint.
Für die Zukunftsfähigkeit der Bürogebäude spielt auch die klimagerechte Bauweise eine zentrale Rolle. Die sechsgeschossigen Baukörper mit einer Brutto-Geschossfläche von insgesamt 60.000 qm werden in drei Bauabschnitten in Holzhybridbauweise errichtet. Dadurch wird CO2 langfristig im Gebäude gebunden. Darüber hinaus ist geplant, die Dächer zu begrünen.
Ein speziell für das Projekt entwickeltes, innovatives Energiekonzept sorgt zudem dafür, dass die Gebäude weitgehend mit regenerativer Energie (Grundwasser und Sonne) versorgt werden. Für das Gesamtprojekt wird die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) angestrebt. Der Zeitplan sieht vor, dass die einzelnen Gebäudeteile zwischen 2028 und 2030 sukzessive übergeben werden.
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