von Michael Ahr | Aug. 7, 2026
Der Kreis Stormarn beauftragte die GfV mit einer Organisationsuntersuchung des Fachbereichs 3 – Soziales und Gesundheit. Vor dem Hintergrund steigender fachlicher und organisatorischer Anforderungen, geprägt durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und der Pflegestärkungsgesetze, durch pandemie- und kriegsbedingte Dynamiken sowie durch Personalfluktuation und Fachkräftemangel, sollten Aufbauorganisation, Aufgabenverteilung und Schnittstellen strukturiert bewertet und eine zukunftsfähige Aufstellung des Fachbereichs ermöglicht werden. Die Untersuchung identifizierte konkrete Ansatzpunkte in drei Bereichen: Die Führungsstrukturen unterschieden sich zwischen den Fachdiensten erheblich, mit stark unterschiedlichen und teilweise sehr hohen Führungsspannen. Empfohlen wird die Bildung einheitlicher Sachgebiete mit klar abgegrenzten Rollen auf den Ebenen Fachdienstleitung, Sachgebietsleitung und fachlicher Koordination. In der Eingliederungshilfe führte die Fallverteilung nach Beeinträchtigungsarten zu Zuständigkeitswechseln zwischen Sachbearbeitenden und Gesamt- und Teilhabeplanenden. Eine sozialräumliche Organisation bündelt die Fallverantwortung und stärkt die Serviceorientierung gegenüber den Leistungsberechtigten. Ergänzend zeigen sich Potenziale im Wissensmanagement, in der Digitalisierung und bei der Verteilung vorhandener Personalressourcen. Als Zielbild steht ein Fachbereich mit klaren Führungsstrukturen, einheitlichen Arbeitsstandards und bedarfsgerechter Personalallokation.
von Michael Ahr | Aug. 7, 2026
Die Stadt Göppingen beauftragte die GfV mit der Entwicklung und Umsetzung eines Eigentümer-, Betreiber- und Nutzermodells im Gebäudemanagement. Im Anschluss an eine vorangegangene Organisationsuntersuchung der Gesamtstadtverwaltung und vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an eine klare Steuerung von Bau- und Sanierungsvorhaben sollten die Zuständigkeiten und Aufgaben der beteiligten Akteure klar abgegrenzt, Kommunikationsprozesse vereinfacht und standardisierte Schnittstellen geschaffen werden. Die Analyse identifizierte vier zentrale Ausgangsprobleme: unklare Rollen und Beteiligungslogiken zwischen Gebäudemanagement und nutzenden Fachbereichen, fehlende übergeordnete Steuerung für Bau- und Sanierungsvorhaben, uneinheitliche Bedarfsmeldungen ohne strukturierte Vorgaben sowie intransparente Kommunikation bei Störungs- und Bauprozessen. Das entwickelte GebäudeRollenModell ordnet das Gebäudemanagement entlang drei klar definierter Rollen: Die Eigentümerrolle übernimmt die strategische Bauvorhabensteuerung und wird im neu etablierten Gremium „Projekte der Stadtentwicklung“ verankert, das auf Basis aufbereiteter Entscheidungsvorlagen richtungsweisende Beschlüsse zu Portfolioentwicklung und Ressourcenallokation trifft. Die Betreiberrolle liegt bei der zuständigen Abteilung mit drei Sachgebieten: technisches Gebäudemanagement, Immobilienverwaltung und Hochbau. Die Nutzerrolle differenziert zwischen Fachbereichen der Kernverwaltung und externen Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Vereinen. Für jede Rolle wurden Kernaufgaben, Schnittstellen und messbare Erfolgskriterien definiert. Ergänzend entwickelte die GfV Maßnahmen von der Strukturierung der Bedarfsanmeldungen und der Etablierung des Ticketsystems über die Bündelung des Fördermittelmanagements bis zur langfristigen Einführung eines CAFM-Systems und eines Raumnutzungskonzepts. Als Zielbild steht ein Gebäudemanagement, das strategisch gesteuert, transparent kommuniziert und mit klar geregelten Zuständigkeiten verlässlich funktioniert.
von Michael Ahr | Jan. 28, 2026
Der Kreis Stormarn beauftragte die GfV mit einer Organisationsuntersuchung des Fachbereichs 3 – Soziales und Gesundheit. Vor dem Hintergrund steigender fachlicher und organisatorischer Anforderungen, geprägt durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und der Pflegestärkungsgesetze, durch pandemie- und kriegsbedingte Dynamiken sowie durch Personalfluktuation und Fachkräftemangel, sollten Aufbauorganisation, Aufgabenverteilung und Schnittstellen strukturiert bewertet und eine zukunftsfähige Aufstellung des Fachbereichs ermöglicht werden.
Die Untersuchung identifizierte konkrete Ansatzpunkte in drei Bereichen: Die Führungsstrukturen unterschieden sich zwischen den Fachdiensten erheblich, mit stark unterschiedlichen und teilweise sehr hohen Führungsspannen. Empfohlen wird die Bildung einheitlicher Sachgebiete mit klar abgegrenzten Rollen auf den Ebenen Fachdienstleitung, Sachgebietsleitung und fachlicher Koordination. In der Eingliederungshilfe führte die Fallverteilung nach Beeinträchtigungsarten zu Zuständigkeitswechseln zwischen Sachbearbeitenden und Gesamt- und Teilhabeplanenden. Eine sozialräumliche Organisation bündelt die Fallverantwortung und stärkt die Serviceorientierung gegenüber den Leistungsberechtigten. Ergänzend zeigen sich Potenziale im Wissensmanagement, in der Digitalisierung und bei der Verteilung vorhandener Personalressourcen.
Als Zielbild steht ein Fachbereich mit klaren Führungsstrukturen, einheitlichen Arbeitsstandards und bedarfsgerechter Personalallokation.
von Evanthia Lilli | Jan. 28, 2026
Dummy Text_Im Kölner Stadtteil Niehl wurde am 26. September 2025 der Grundstein für ein modernes Büroquartier gelegt, das die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für das Bundesverwaltungsamt (BVA) anmietet. Die PD unterstützt und berät die BImA bei diesem Neubauprojekt.
Auf dem 20.000 Quadratmeter (qm) großen Grundstück zwischen Boltenstern- und Friedrich-Karl-Straße entsteht ein aus insgesamt sieben eng miteinander verzahnten Häusern bestehendes Ensemble mit insgesamt 2.400 Arbeitsplätzen und einem Mobility Hub. Das Bundesverwaltungsamt wird dort neben Büros auch Räume für Schulungszwecke, Konferenzräume und eine Kantine einrichten. Alle Kölner Beschäftigten des BVA – das dort auch seinen Hauptsitz hat – waren bislang auf vier verschiedene Kölner Liegenschaften verteilt. An dem neuen Standort mit seinem modernen Arbeitsumfeld sind alle Mitarbeitenden künftig an einem Ort vereint.
Für die Zukunftsfähigkeit der Bürogebäude spielt auch die klimagerechte Bauweise eine zentrale Rolle. Die sechsgeschossigen Baukörper mit einer Brutto-Geschossfläche von insgesamt 60.000 qm werden in drei Bauabschnitten in Holzhybridbauweise errichtet. Dadurch wird CO2 langfristig im Gebäude gebunden. Darüber hinaus ist geplant, die Dächer zu begrünen.
Ein speziell für das Projekt entwickeltes, innovatives Energiekonzept sorgt zudem dafür, dass die Gebäude weitgehend mit regenerativer Energie (Grundwasser und Sonne) versorgt werden. Für das Gesamtprojekt wird die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) angestrebt. Der Zeitplan sieht vor, dass die einzelnen Gebäudeteile zwischen 2028 und 2030 sukzessive übergeben werden.
von Till Morgenstern | Jan. 28, 2026
Dummy Text_Im Kölner Stadtteil Niehl wurde am 26. September 2025 der Grundstein für ein modernes Büroquartier gelegt, das die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für das Bundesverwaltungsamt (BVA) anmietet. Die PD unterstützt und berät die BImA bei diesem Neubauprojekt.
Auf dem 20.000 Quadratmeter (qm) großen Grundstück zwischen Boltenstern- und Friedrich-Karl-Straße entsteht ein aus insgesamt sieben eng miteinander verzahnten Häusern bestehendes Ensemble mit insgesamt 2.400 Arbeitsplätzen und einem Mobility Hub. Das Bundesverwaltungsamt wird dort neben Büros auch Räume für Schulungszwecke, Konferenzräume und eine Kantine einrichten. Alle Kölner Beschäftigten des BVA – das dort auch seinen Hauptsitz hat – waren bislang auf vier verschiedene Kölner Liegenschaften verteilt. An dem neuen Standort mit seinem modernen Arbeitsumfeld sind alle Mitarbeitenden künftig an einem Ort vereint.
Für die Zukunftsfähigkeit der Bürogebäude spielt auch die klimagerechte Bauweise eine zentrale Rolle. Die sechsgeschossigen Baukörper mit einer Brutto-Geschossfläche von insgesamt 60.000 qm werden in drei Bauabschnitten in Holzhybridbauweise errichtet. Dadurch wird CO2 langfristig im Gebäude gebunden. Darüber hinaus ist geplant, die Dächer zu begrünen.
Ein speziell für das Projekt entwickeltes, innovatives Energiekonzept sorgt zudem dafür, dass die Gebäude weitgehend mit regenerativer Energie (Grundwasser und Sonne) versorgt werden. Für das Gesamtprojekt wird die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) angestrebt. Der Zeitplan sieht vor, dass die einzelnen Gebäudeteile zwischen 2028 und 2030 sukzessive übergeben werden.
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